Mellow Melange / Auftrittskritiken

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15 Jahre "Mellow Melange": Geburtstagskonzert im KITO


Weser-Kurier

15 Jahre "Mellow Melange": Geburtstagskonzert im KITO / Nahezu ausverkaufter Konzertboden - 21.02.2011
Weiche Mischung aus Jazz, Ethno und Blues
Von Christian Pfeiff
Vegesack. 15 Jahre ist es bereits her, dass sich Violinist und Komponist Ingo Höricht, Sängerin und Violinistin Sonja Firker, Pianist Michael Berger und Bassist David Jehn zur Formation "Mellow Melange" zusammenschlossen. Ein wenig später wurde die Formation durch Schlagzeuger Hilko Schomerus und Saxofonist Mathias Schinkopf vervollkommnet. Sein Wiegenfest beging man unlängst mit einem Jubiläumskonzert im nahezu ausverkauften KITO.

Den kleinen Wermutstropfen, dass dieses aufgrund anderweitiger Tourverpflichtungen Schinkopfs mit den "Swingin' Fireballs" nicht gänzlich in Originalbesetzung vonstatten gehen kann, nimmt Hauptkomponist und Bandmotor Ingo Höricht gelassen hin, zumal mit Eckhard Petri ein gleichwertiger Ersatzmann akquiriert werden konnte, der auch bereits in der Vergangenheit des öfteren im Dienste der Formation ins gekrümmte Horn stieß.

Obwohl er sein Herzenskind nachdrücklich als feste Bandgemeinschaft betrachtet, weiß Höricht den kreativen Austausch diverser Projektkooperationen durchaus zu schätzen: Neben gelegentlichen Arbeiten mit Gastmusikern trat man auch bereits als Trio in Erscheinung und fusionierte sporadisch sogar mit dem Jugendsymphonieorchester Bremen-Nord.

Festes Bandgefüge

Trotz dieser Umtriebigkeit liegen die Vorteile eines festen Bandgefüges für Höricht auf der Hand: "Wir haben uns in den 15 gemeinsamen Jahren aufeinander eingespielt und können uns mittlerweile darauf verlassen, dass immer etwas Schönes bei gemeinsamen Konzerten herauskommt, auch wenn unsere Stücke jedes Mal etwas anders klingen", gibt Höricht einen Teil der bandeigenen Philosophie preis.

Denn auch wenn ein Stück bereits auf Tonträger dokumentiert wurde, bedeutet dies für die Gruppe lediglich eine Bestandsaufnahme, nicht aber eine Vollendung dessen. Obwohl es sich bei den Mitgliedern durchweg um klassisch ausgebildete Instrumentalisten handelt, steht das Gefühl des jeweiligen Moments und die Möglichkeit zur Improvisation bei "Mellow Melange" wesentlich höher im Kurs als akribische Notentreue.

So ist auch der programmatische Querschnitt des bisherigen Schaffens, den das Sextett seinem Vegesacker Publikum präsentiert, zugleich Rückblick und Ausblick der Bandvita. Einzig einprägsame, von Sonja Firker mit sporadischer Unterstützung Jehns ebenso emotionsstark wie intonationssicher zum Leben erweckte Gesangslinien mit deutlicher Popaffinität ziehen sich wie ein Roter Faden durch das Gesamtwerk, während der Abwechslungsreichtum der Instrumentalarbeit sowohl den breit gefächerten Vorlieben als auch den diversen musikalischen Hintergründen der Bandmitglieder reichhaltigen Spielraum eröffnet.

Eine klassische, kammermusikalische Ausgangsbasis ist ebenso wenig zu verleugnen wie stetige Jazznuancierungen und Anlehnungen an Ethno-Klänge, bisweilen frönt man sogar Rock'n'Roll, Blues oder folkloristischen Anleihen. Ebenso wenig wie auf einen bestimmten Musikstil reduziert man sich auch auf der lyrischen Ebene, auf welcher sich Gedichtvertonungen und Songtexte in nicht weniger als vier Sprachen befinden.

"Ich würde sagen, wir spielen akustische Musik, die den Zuhörer sofort berühren und ins Herz treffen soll. Technische Aspekte sind den emotionalen und atmosphärischen Anlagen unserer Stücke jeweils deutlich untergeordnet", lautet Hörichts Eigendefinition des Bandschaffens. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es für die Musiker keinen Spielraum gäbe, ihr profundes Können in Form wohlbemessener solistischer Einlagen zum Besten zu geben, was von Seiten der Zuhörerschaft immer wieder mit Szenenapplaus honoriert wird.

Zu guter Letzt erklatscht sich das Publikum sogar noch eine ungeplante Extrazugabe, bevor "Mellow Melange" ihr Jubiläumskonzert nach fast drei Stunden Spielzeit beenden dürfen.




Wahnsinnige Bratsche außer Rand und Band

Ostfriesischer Kurier




Matinée Konzert auf Gut Horn, Wiefelstede

Nordwest-Zeitung

Höhepunkt und Abschluss der ersten Veranstaltung „Gut Horn hör’n“ war der Auftritt des Bremer Ensembles „Mellow Melange“. Die Reise dieses fabelhaften Sextetts begann im Orient und führte durch viele Länder und Städte.



Ideale musikalische Partnerschaft

Weserkurier

Das Jugendsinfonieorchester und die Band Mellow Melange mischten auf spannende Weise Kammermusik mit Jazz. Pop, Soul und Folk. Nach den musikalischen Überraschungsangeboten dankte das Publikum mit frenetischem Beifall.

Zu einem musikalischen Feuerwerk entwickelte sich das Frühjahrskonzert des Jugend-Sinfonie-Orchesters (JSO) Bremen-Nord. Der Saal des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Zuhörer, in der Regel auf Mozart, Mendelssohn und Co. eingehört, erlebten einen Spagat zwischen Klassik, Pop, Jazz und Folk. Serviert wurde diese ungewohnte Mischung mit unbändiger Kraft auf hohem musikalischen Niveau. Mellow Melange hieß der Schlüssel zu dieser Entdeckungsreise in ein musikalisches Labyrinth.
Mellow Melange ist ein professionell tätiges Sextett aus der Jazz-, Rock- und Klassikszene, das auf spannende Weise Kammermusik mit Jazz, Pop, Soul und Folk mischt. Als idealer Partner erwies sich beim Vegesacker Konzert das Jugend-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Christine Schwarz. Die charmante Dirigentin führte Orchester und Band mit inspierierender Lust am Experiment zu einer organischen Einheit. Überwiegend stammte das großartige Orchesterarrangement von dem australischen Komponisten Gordon Hamilton. Dieser war persönlich anwesend und zeigte sich hocherfreut über die gelungene Aufführung.
Für die Kompositionen zeichnete Ingo Höricht, Konzertmeister von Mellow Melange, für einige auch deren Kontrabassist David Jehn verantwortlich. Autor der Texte war Norman Alexander. Die Gesangsnummer gestaltete Sonja Firker mit einer ungemein flexiblen Stimme zwischen rockig und samtweich moduliert. Matthias Schinkopf begeisterte besonders durch seine Saxophonsoli, während Michael Berger am Piano Glanzleistungen lieferte. Schlagzeuger Ralf Jackowski unterstrich hellwach und profiliert das Gesamtgeschehen.
Das Zusammenspiel der Band mit dem JSO erreichte stellenweise magische Intensität. Mit spannungsreichen Satzbildern, spritzigen, bizarren Klangmischungen, explosiv, pikant oder auch von poetischer Kraft und Intensität gelangen dem Orchester raffinierte musikalische Bravourleistungen von beträchtlicher konstruktiver Intelligenz.
Bei den anspruchsvollen künstlerischen Ambitionen geriet die klangsinnliche Komponente keineswegs in den Hintergrund... In "Water from the moon" zauberte das JSO eine geradezu futuristische Klangfolie. Die Ouvertüre zum "Orient-Express" gelang dank der Geigenkunst von Ingo Höricht und Chrstine Schwarz zu einem blitzsauberen Highlight.
In der schlußnummer "Ruler of the Night" ließen es Orchester und Band noch einmal so richtig krachen. Sie leiteten damit den frenetischen Beifallssturm ein. Klar, dass dies aufgeheizte Publikum die sympathischen musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne ließ.



Konzert setzte einen weiteren Paukenschlag

NWZ

"Tatsächlich war das, was musikalisch geboten wurde, anspruchsvoll, experimentell und virtuos zugleich. onja Firker (Gesang, Geige), Michael Berger (Piano), Ingo Höricht (Geige, Bratsche), Matthias Schinkopf (Saxophon, Querflöte, Klarinette, Percussion), Hilko Schomerus (Schlagzeug) sowie David Jehn (Kontrabass, Gesang) verstanden es meisterlich, die verschiedenen Stilrichtungenh umzusetzen.... Mal Klänge aus Frankreich, mal italienisch, dann der Zauber einer swingenden Geige eines Django Reinhardt, im Anschluß schon wieder irische Folklore oder gar klassisch nach Bach.
Bandleader und Arrangeur Ingo Höricht schreibt die Stücke der Gruppe und vollbringt es immer wieder auf überraschende art und Weise, eine musikalische ausrichtung - je nach Gefühlslage in neue Klänge umzusetzen. Dazu S#ängerin und Violinistin Sonja Firker, die mit ihrer klaren, charismatischen Stimme bisher Gehörtes in den Schatten stellt.
So wird der abend noch lange im Gedächtnis klingen. Wie hieß doch das Konzertmotto: "Wie sündhaft süßer Mokka"..... Prädikat: Wiederholenswert."



Mellow Melange open air im Park der Gärten

NWZ

Pendeln zwischen allen Welten
KONZERT „Musikalischer Sommer“ im Bad Zwischenahner Park der Gärten



Ist in keine Stil-Schublade zu packen: die Gruppe Mellow Melange mit ihrer charismatischen Frontfrau Sonja Firker
Mellow Melange bot eine Mischung aus Jazz, Folk, Pop, Chanson, Schlager und Klassik-Elementen. Mit meist schnellen Nummern wurde einem kühlen Abend eingeheizt. Von Volker Timmermann


BAD ZWISCHENAHN - „Musikalischer Sommer in Ostfriesland und Groningen“ – das klingt nach ländlich stimmungsvollem Ambiente und guter Musik, eingebettet in laue Sommerabende. Während die Formation Mellow Melange im Bad Zwischenahner Park der Gärten tatsächlich variantenreiche Klänge in schönster Open-Air-Umgebung hören ließ, fühlte sich der Ammerland-Abstecher des Festivals jedoch wettermäßig eher nach musikalischem Spätherbst an. Nur gut, dass Sonja Firker, die Frontfrau von Mellow Melange und eine Sängerin der Sonderklasse, schon zu Beginn versprach, mit einem Programm aus überwiegend schnellen Nummern einheizen zu wollen.

Ingo Höricht – Geiger, Bratschist, Gitarrist, gern auch mal Sänger, vor allem aber kreativer Kopf von Mellow Melange – hat seiner seit 1996 existierenden, in den vergangenen Jahren immer erfolgreicheren Truppe eine Musik verordnet, die zwischen allen Welten pendelt. Da gibt es Anklänge an Jazz, Folk, Pop, auch Chanson und gar Schlager zu hören, Hörichts Violinspiel wirkt bisweilen fast klassisch, während Matthias Schinkopf mit Tenor- und Sopransaxofon leidenschaftliche und höchst erwärmende Solo-Höhepunkte setzt.

Pianist Michael Berger und Kontrabassist Ralf Stahn unterfüttern dies mit ihren gekonnt sparsamen, weit schwingenden Harmonisierungen. Dazu Stefan Ulrich als knackig und präzise agierender, dabei unprätentiöser Schlagzeuger, der sich auch ein paar ausgedehnte Solo-Improvisationen gönnt.

Darüber schließlich thront die charismatische Sängerin Firker, deren Stimme eindringlich, präsent und fordernd, im nächsten Augenblick lasziv und verträumt sein kann, mit ihrer Ausdrucksfülle schließlich mitriss. In welche Stil-Schublade Mellow Melange dabei nun zu stecken sei, interessierte spätestens nach der Pause keinen mehr. Denn dann hatten die Sechs noch einmal das Mischungsverhältnis geändert, einen letzten Rest überschüssigen Weichspülers entfernt. Übrig blieb eine Melange, die bei allen Einflüssen eingängig und intensiv, dabei nicht zu glatt, vor allem aber sehr eigenständig und niemals langweilig wirkt. Am Ende dieses Abends war den vielen Zuhörern im Park der Gärten angesichts solcher Klänge garantiert nicht mehr so kalt.





Mit Verstärkung im Trockenen musiziert

Ostfriesen Zeitung

„Mellow Melange“ drängte sich mit Gastmusikern auf der Bühne im Norder Reichshof

von Roland Moll

Der Auftritt war wegen des schlechten Wetters vom Lütetsburger Schlossgarten in den Saal verlegt worden. Der Stimmung tat das keinen Abbruch.
Die gewaltige Vergrößerung des Ensembles – man hoffte auf mehrere Tausend Besucher im Schlosspark – erwies sich auch im ausverkauften Konzertsaal als höchst interessant und spannend. Das Lamberti-Streichquartett gab der Band und ihrer Musik zwischen Jazz, Pop und Klassik satten Klang und eine wunderschöne, zeitweise sehr aufregende Klangfarbe. Christoph Otto Beyer am Cello zauberte gemeinsam mit Kontrabassist David Jehn aufregende, donnernde Basslinien. Bandleader und Komponist Ingo Höricht war mit seiner Geige an diesem Abend nicht mehr zu bremsen, und seine Einlagen wurden Höhepunkte des Programms. Der aufreizende Tanz des Geigenbogens über alle Saiten, temperamentvoll und gleich danach wieder unglaublich sanft und beherrscht, verliehen der Musik Farbe und das nötige Feuer.
Neben der aufregenden erotischen Stimme von Frintfrau Sonja Firker dominierte der Saxofonist Matthias Schinkopf das Musikgeschehen. Egal ob er auf einem Sopran-, Alt- oder Tenorsaxofon spielte, er zog das Publikum restlos in seinen Bann. Er ließ seine Instrumente klagen, brüllen, vor Leidenschaft lustvoll träumen, so dass manch einem Zuhörer immer wieder ein wohliger Schauer über den Rücken lief.



Sonniger Musik-Cocktail lässt den Regen vergessen

Ostfriesische Nachrichten

Begeisternder Auftritt von „Mellow Melange“ reißt 450 Zuhörer im Norder Reichshof von den Sitzen

…..In der Tat schaffen es „Mellow Melange“, verschiedenste Stilrichtungen zu einem wohlklingenden Gemisch zusammen zu mixen, das sich wie ein cremiger akustischer Cocktail sanft in die Gehörgänge einschmeichelt.
Geradezu beispielhaft dafür steht ihre Vertonung von Graham Greenes „Orient-Express“, wo sie Elemente von Jazz, Kammermusik, arabische Einflüsse und sogar jiddische Klezmerklänge verarbeitet haben. In Norden spielten sie aus diesem Werk die instrumentale Einleitung. David Jehn am Kontrabass und Pianist Michael Berger bestachen hier ebenso wie im weiteren Verlauf des Konzertes durch ihre melodische Rhythmusauffassung. Immer wieder nahmen sie sich rhythmische Freiheiten heraus, wodurch der Basisgroove von „Mellow Melange“ einen eigenwillig swingenden Charakter erhielt. Sich da als Schlagzeuger hineinzufinden ist wahrlich keine leichte Sache, weswegen Stefan Ulrich, der am Sonntag den erkrankten Percussionisten Hilko Schomerus vertreten durfte, ein ausdrückliches Sonderlob gebührte, zumal der Ersatzmann mit einem stilvollen Schlagzeugsolo zu glänzen wusste.
Das zweite besondere Merkmal von „Mellow Melange“ ist, dass sie mit einem klassisch geprägten Streichquartett zusammen arbeiten. Speziell bei souligen Balladen kamen die satten Arrangements, für die der erste Violinist Ingo Höricht verantwortlich zeichnet, exzellent zum Tragen. Auch Höricht gestand sich und seinen drei Mitstreitern Christine Schwarz (Violine), Imke lbert (Viola) und Christoph Otto Beyer (Violoncello) gewisse Freiheiten zu. Teilweise spielten sie ohne Notenvorlage und bei dem Song „Ruler of the Night“ gab es sogar ein kleines „Riff“-Duell zwischen erster Violine und Cello zu bestaunen.
Für weitere akustische Duftmarken sorgte Matthias Schinkopfs filigranes Saxophonspiel. Gleich zu Beginn des Konzertes während seines gefühlvollen Solos in „The Answer“, dem Titelstück der neuen „Mellow-Melange“-CD wurde vielen Zuhörern ganz warm ums Herz, und in der Folgezeit ging vor allem dann, wenn Schinkopf zu seinem Sopransaxophon griff, die Sonne auf.
Sängerin Sonja Firker bestach durch ihre gewohnt souveräne Bühnen präsenz und eine ausgefeilte Phrasierung, die in den vergangenen Jahren gereift ist. Vom französischen Chanson über englischsprachigen Soulpop bis hin zur stilvollen Jazzballade erwies sie sich in jeder Situation als starke aber einfühlsame Frontfrau, die den Cocktail akustisch wie auch optisch perfekt abrundete. Dass sie ab und zu zur Geige und einmal sogar zur Blockflöte griff, war quasi die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.
Am Ende des Konzertes feierten die Zuschauer „Mellow Melange“ mit stehenden Ovationen.



Feinster musikalischer Milchkaffee

Ostfriesischer Kurier

„Mellow Melange“ überrascht mit vielen Gastmusikern in Norden – Vortrefflicher Genuss

Überragendes Saxofon beim Musikalischen Sommer im „Reichshof“.

Von Roland Moll

„Norden – Eine Wiener Melange ist ein vortrefflicher Genuss, die Band „Mellow Melange“ mindestens ebenso.
Eine herrliche Mischung an Musikern brachte Bandleader Ingo Höricht am Sonntagabend auf die Bühne im Festsaal des Hotels Reichshof in Norden……Noch nie hatte die Band in dieser Formation gespielt, wirkte aber geschlossen und nahezu perfekt im Zusammenklang. Grenzenlose Begeisterung im ausverkauften Saal erzielten Matthias Schinkopf (Saxofone, Flöte und Percussion), Ingo Höricht (Violine, Bratsche), Sängerin Sonja Firker und der Auricher Cellist Christoph Otto Beyer.
Wenn Höricht seinen Bogen über die Saiten seiner Instrumente jagte, stockte der Atem. Besonders bei den Balladen glänzte Sonja Firker mit perfekter aufregender Stimme, die noch getoppt wurde von der grenzenlos erotisch-leidenschaftlichen Stimme der Saxofone. Knackig, sanft bis melancholisch, aber auch aggressiv und scharf waren seine Soli, die Schinkopf ins staunende Publikum warf. Cellist Beyer, bekannt für sein ausdrucksstarkes, sauberes Spiel im klassischen Bereich, zeigte sich voll strahlender Spielfreude.
Donnernde Bässe, aufwühlende Streicher und feinste Percussion dominierten einen unvergesslichen Abend voller Leidenschaft. Neben der Frontfrau Firker, die für ihre kleinen, tänzerischen Einlagen wegen der drangvollen Enge auf der Bühne gerade mal einen Quadratmeter zur Verfügung hatte, konnte Kontrabassist David Jehn mit dem Titel „Every Time“ auch gesanglich überzeugen. Hier trafen soviel Leidenschaft und Verzweiflung zusammen, dass es vielen Zuschauern einen Schauer über den Rücken jagte.
Kurz vor der Pause platzte der Knoten, sprang der Funke lustvoll von der Bühne in den Konzertsaal über – und immer wieder das Saxofon. Noch spannender, noch sehnsüchtiger wurde es mit einer Hommage an Algerien, ein Lied mit hoher Affinität zur französischen Musik. Hier passte das akustische Akkordeon hervorragend.
Dann kam es doch noch. Das sehnsüchtig erwartete Schlagzeugsolo. Und dafür erhielt Stefan Ulrich verdienten Szenenapplaus. Nach einer feurigen Zugabe ging es für die Sängerin Sonja Firker gleich weiter nach Japan.“





Ausgereift – die „Melange“ im Norden

Emder Zeitung

„Im voll besetzten „Reichshof“ in Norden fand die 31. Veranstaltung des Festivals „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“ mit 450 Besuchern statt.
„Mellow Melange“ – der Begriff steht für eine ausgewogene Mixtur, vielleicht assoziiert der eine oder andere Wiener Kaffee, auch der ist cremig und irgendwie rund. Ausgereift, das könnte man auch sagen.
Bei ihrem Konzert ihrem Konzert am Sonnabend im „Reichshof“ in Norden traf die Band „Mellow Melange“ genau die Botschaft ihres Bandnamens. Das Sextett mit Frontsängerin und Violinistin Sonja Firker erschien mit fünf weiteren erstklassigen Instrumentalisten, die so den Kernstücken der Band einen neuen, noch wärmeren Klang verliehen.
In der Tradition norwegischer Jazzsängerinnen bewegte sich Sonja Firker, die mit ihrer charismatischen Ausstrahlung zum optischen Mittelpunkt des Abends wurde. Ein bisschen Pop, ein bisschen Folk, ein bisschen Klassik und Jazz… die Künstlerin konnte mühelos dieses Spektrum umfassen.
Musikalisch lag der Mittelpunkt jedoch eindeutig in der Besetzung der Musiker. Saxophonist und Klarinettist Matthias Schinkopf überzeugte mit seinen Soli, er gab dem Gesamtklang Fülle. Auch Kontrabassist David Jehn konnte einen guten Untergrund für die Stücke bilden, brachte so Tiefe mit hinein.
Mit dem Lamberti-Quartett, in dem auch Ingo Höricht spielt, Komponist der meisten „Melange“-Stücke, wurde der Anspruch nach Kammermusik-Anteilen nicht nur erfüllt: die polyphonen Streicher beschwingten durch ihre Töne, romantisches Schwelgen war erlaubt.
Als großartig erwies sich die Akkordeonspielerin Mariska Nijhoff. Sie gab den französischen Liedern den typischen Chanson-Charakter, konnte in souligen Stücken wie auch bei schnellerem Tempo wunderbar die „Melange“ bereichern.
Der musikalische Ausflug in andere Gefilde hat sich gelohnt: Er hat die Sache so richtig rund gemacht.“



Kann anspruchsvolle Musik unterhaltend sein?


Bonner Generalanzeiger

„Ehemaliges Wasserwerk: Kann anspruchsvolle Musik unterhaltend sein? Eine Antwort auf diese Frage können "Mellow Melange" bieten. Das Bremer Quintett bestach im alten Wasserwerk mit einer überzeugenden Mischung aus Kunst und Genuss.

Dass sie sich in keine Kategorie einordnen lassen, versprach schon die Konzertankündigung und wollte man einen Stil umschreiben, so hätte man sich schon nach den ersten Stücken mit einem Ausdruck wie "JazzKlassikRockFolkMusicalPop" behelfen müssen.

Die in ein rotes Abendkleid gehüllte charismatische Frontfrau Sonja Firker wechselte ständig zwischen gefühlvollem Gesang und ihrer Violine, denn neben guten Songs boten "Mellow Melange" auch wohldosierte Instrumentalarrangements.

Ingo Höricht, Bandleader, Texter und Komponist, scheint in allen Musikstilen beheimatet zu sein und seine fünfköpfige Truppe ist in der Lage, nahezu alles überzeugend zu präsentieren. "Mellow Melange" sind besonders in den leisen, melancholischen Tönen zu Hause - die beherrschen sie bis zur Perfektion. Immer wieder ein Genuss waren die wunderschönen Saxophon-Themen von Matthias Schinkopf, der sich zwischenzeitlich auch als Schlagzeuger verdingte. Auch Michael Berger am Klavier setzte mit seinen einfallsreichen Soli Glanzlichter und David Jehn am Bass rundete das Gesamtbild durch ein gutes Fundament ab, so dass die oftmals diffizilen Arrangements mit einer souveränen Leichtigkeit gespielt wurden, die die Musik von "Mellow Melange" zu dem macht, was sie ist: Anspruchsvoll und schön."



Mellow Melange @ Riverlounge


Bonnaparte Bonn

Mit dem Anspruch Grenzüberschreitungen zu wagen, mischt das Bremer Ensemble, fernab jeglicher Genre-Schubladen, Kammermusik und Jazz, Pop mit Soul, und dazu noch eine Prise Chanson. Das Ergebnis ist vielfarbig. Mal klingt die Musik französisch, mal italienisch, dann erinnert sie an irische Folklore um später klassisch auf Bach anzuspielen.

Mellow Melange ist eingängig, aber alles andere als seicht: Die unterschiedlichsten Stimmungen und Gefühlslagen werden vertont, weitgeschwungener Gesang trifft spannungsreiche Akkordfolgen klangvoller Melodieinstrumente, zündenden Hooklines und Refrains wechseln mit virtuosen Instrumentalsoli.



Hier steht Salonmusik dem Hip-Hop nicht im Weg

Jeversches Wochenblatt

... und immer wunderschön, Musik, die auf eigentümliche Weise einen direkten Weg zum Herzen findet. Ein Abend zum Fallenlassen, ein Abend, der im Innersten anrührt.



Musikalische Melange jenseits aller Stil-Schubladen

Nordwest-Zeitung

"Mit virtuosem Können, überragender Musikalität und ausgelebter Spielfreude vereint Mellow Melange alle diese Einflüsse zu einer völlig eigenen authentischen Mischung, die mit einer fast suggestiven Wirkung die Zuhörer in ihren Bann zieht. Das alles ergibt eine aufregende brodelnd aufschäumende Mischung."



Feuer in der Musik und Blitze am Himmel

Ostfriesen-Zeitung

Spanisch das Feuer in der Stimme, ostfriesisch das Wetter und international die Musik. Bis zur letzten Zugabe lag eine beinahe erotische Spannung über dem Konzert, ein Verdienst aller Musiker: Ingo Höricht mit seiner unübertrefflichen Geigenvirtuosität, teilweise mit percussivem Charakter, der vom Publikum gefeierte Saxophonist und Flötist Matthias Schinkopf, Michael Berger am Piano und David Jehn am Kontrabass, der mehrfach unter Beweis stellte, dass er auch über eine Wahnsinnsstimme verfügt.



300 Besucher feierten "Mellow Melange"

Emder Zeitung

Mit ungeheurem Charme, mit hinreißendem Lächeln und einer tollen Stimme war Sonja Firker - zusammen mit David Jehn (Kontrabass und Gesang) - die eigentliche Stimme der Gruppe. Mal auf Englisch, dann auf Spanisch und Französisch, immer aber ungeheuer präsent, beweglich in der Führung und farbig im Timbre. Gemeinsam mit Jehn, teilweise noch unterstützt von Ingo Höricht, dem kompositorischen "Kopf" von "Mellow Melange", gelangen stimmlich erstklassige Beiträge, die sich um Liebe, Melancholie, Verlassenheit rankten. Dazu traten dicht komponierte Instrumentaltitel, die, ebenso wie die Songs sich nicht in Schubladen stecken ließen. Dass "Mellow Melange" eine Gruppe ist, die sich keinem Stil zuweisen lässt, ist schon oft gesagt worden - was die Aussage aber nicht weniger wahr macht. Doch wer Ingo Höricht an diesem Abend beobachtete, dem drängte sich der Gedanke auf, dass stille Wasser wirklich außerordentlich tief sind. Höricht wirkte ebenso vielschichtig wie die Musik, die er, Jehn, Firker und die beiden anderen Musiker Matthias Schinkopf (Saxophon, Flöten, Percussion) und Michael Berger (Piano) zum Klingen brachten. Die Besucher der völlig ausverkauften Veranstaltung genossen einen Abend, der nach mehr als drei Stunden mit einem derart donnernden Applaus zu Ende ging, dass sich die Gruppe zu zwei Zugaben entschloss und dabei auch das Lied ihres Namens präsentierte: "Mellow Melange".



Hörgenuß mit "Mellow Melange"

Ostfriesen-Zeitung

Das "Alte Fehnhaus" hat eine wechselvolle Geschichte. Jetzt scheint es sich nach einem Umbau mit neuem Ambiente zu einem "Mekka" gehobener Ansprüche zu entwickeln ...

... die klare und charismatische Stimme der Sängerin und Violinistin Sonja Firker ließ die Stücke zu einem echten Hörgenuss werden.



Tragische Liebesbeziehungen musikalisch verpackt

Ostfriesen-Zeitung

Wenn Tragik so vollkommen verpackt ist, sollte man sich dann nicht nach noch mehr Tragik sehnen?



Musik elektrisiert auch ohne Strom

Ostfriesen-Zeitung

Es gibt sie doch, die Musiker, die in der Klassik groß geworden sind, aber Popmusik genauso lieben und gerne spielen, und das tun sie dann auf höchstem Niveau ... Dieses Mal gaben sie ihr Konzert in einem ganz besonderen Ambiente: auf dem Van-Calcar-Gelände am alten Emder Binnenhafen. Wegen des guten Sommerwetters hatte der Veranstalter das schon ausverkaufte Konzert auf die Bühne im Freien gelegt und noch mehr Leuten Einlaß gewährt.



Sehnsucht nach Ferne

Neue Westfälische

Musik unter freiem Himmel, im Hintergrund die massiven Mauern der Sparrenburg - die Reihe der "Mittwochserenaden" im Kultursommer bot den Zuhörern gleich zum Auftakt mit dem Sextett "Mellow Melange" einen gelungenen Musikabend. Zwar wollte das Wetter wieder einmal nicht so ganz zum Konzept der Veranstaltung passen, die Bielefelder ließen sich aber auch von gelegentlichem Platzregen nicht die Freude an den eingängigen Melodien nehmen. Mit Wetterjacken, Regenschirmen und Decken bewaffnet trotzten die tapferen Besucher den kosmologischen Widrigkeiten, und die gute Stimmung auf der Bühne tat ihr Übriges.



Musikreise im "Orient-Express"

Weser-Kurier

Der "Orient-Express", eine Zugreise in den fernen Osten, verdeutlichte in besonders gelungener Weise das musikalische Credo von Mellow Melange. In der fast zehnminütigen instrumentalen Reise verschmelzen die Stile besonders vielfarbig.



Wohldosierte Mischung aus Klassik, Folklore und Jazz

Nordwest-Zeitung

Die wohldosierte Mischung aus anspruchsvoller Klassik, romantischer Folklore und fetzigem Jazz fand eine neue Fangemeinde.



Sinnenbetörend, begeisternd

St. Galler Tageblatt

Sinnenbetörend, begeisternd - Solistische Bravourakte, vier Männer und eine Frontfrau mit sinnenbetörender Austrahlung - Musik auf höchstem Niveau: das war Mellow Melange.

Am Samstag konnten in der Alten Turnhalle in Engelburg Musikliebhaber ein wundervolles Konzert auf höchstem künstlerischen Niveau erleben - mit der norddeutschen Band "Mellow Melange". Das zum ersten Mal in der Schweiz auftretende Ensemble begeisterte die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem eigenartigen Musikstil, der sich von Klassik über Jazz bis hin zu Pop und Folk bewegt. Mit dieser Mischung boten die fünf Musiker ein "Sounderlebnis", das sich von dem bisher Gehörten positiv abhebt. Das Ausfallen des Schlagzeugers - er war krank - meisterte das Quintett hervorragend mit vielen ruhigen, manchmal auch etwas melancholischen Kompositionen, was für die exquisite Spielkultur der Künstler spricht. "Mellow Melange" spielt Eigenkompositionen aus der Feder von Ingo Höricht, dem Kopf und Motor der Band. Gespielt wurden solistische Bravourakte auf Saiteninstrumenten (Violine, Bratsche, Kontrabass),dem Klavier oder verschiedenen Saxophonen. Und nicht zuletzt verzauberte Sonja Firker, die junge Sängerin und Frontfrau der Band, mit ihrem "erotisch sprühendem Charme" und ihrer wandelbaren, äusserst sinnlichen Stimme das Publikum ...

Das Publikum liess sich zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Nach drei heftigst geforderten Zugaben verabschiedete sich Mellow Melange mit dem versprechen, wieder zu kommen ...

Ein Genuss sondergleichen wars. Konzertveranstalterin "Kultur in Engelburg" bewies erneut Entdeckergeist und hatte einmal merhr die Nase vorn."



Winter in Driever

General-Anzeiger, Leer

"Pop meets Klassik". Unter diesem Motto eröffneten "Mellow Melange" den 5. "Winter in Driever". Vor gut 80 begeisterten Zuhörern präsentierte das Quintett seine bekannte Mischung aus Jazz, Pop, Folk und Klassik.



Exquisite Spielkultur in heimeliger Runde

Kreiszeitung Wesermarsch

Nach manchem Konzert fällt es schwer, wieder in die Wirklickeit zuückzufinden. Für den Auftritt von Mellow Melange traf das ganz bestimmt zu.



Musik bis unter den Dachfirst

Nordwest-Zeitung

Falls das Schlagzeug dem Klangerlebnis gefehlt hat, fällt an diesem Abend niemandem auf. Dafür sorgen die fünf Musiker aus Bremen mit vollem Einsatz.



Cross Pop: Mellow Melange

Bremer

Als Mellow Melange im vergangenen Jahr die Deutschland-Tournee des früheren Stones-Bassisten Bill Wyman begleiteten, wurde ihre ungewöhnliche Mischung aus Klassik, Jazz, Folk und Pop bundesweit bejubelt.



Ausgereifte Mischung aus Jazz, Pop, Kammermusik und Folk

Wilhelmshavener Zeitung




Persönlichkeiten im Rampenlicht


Rheinpfalz

„Schwer zu sagen, was da am Donnerstagabend im Cotton Club eigentlich über die Bühne ging. Eine Mischung - eine „Melange“ eben - aus Folkkonzert, Liederabend und Jazz-Gig war’s allemal. Und wenn man die Fähigkeiten der mit geballter Persönlichkeit ins Rampenlicht tretenden Sängerin und Violinistin Sonja Firker in die Betrachtung einbezieht, dann hatte das Ganze auch noch einen klassischen, einen schier kammermusikalischen Aspekt. Allerdings: Für „Betrachtungen“, für bewusstes Schubladendenken war an diesem Abend überhaupt keine Zeit. Zu eindringlich, zu melodisch fesselnd, zu rhythmisch akzentuiert kamen die durchweg selbst komponierten Stücke des Sextetts durch die Anlage. Trotz des riesigen Spannungsbogens in Stil und Interpretation, der weniger versierten Bands mindestens zur inneren Zersplitterung und zur darstellerischen Verflachung gereicht hätte, schaffte es „Mellow Melange“, so etwas wie Kontinuität und Stabilität zu bieten und bis zuletzt zu halten. Eine reife Leistung gerade angesichts der unterschiedlichen musikalischen Auslotungen.“ 25.5.2002



Fasziniert von der Musik von "Mellow Melange"

Verdener-Aller-Zeitung

Meisterleistung: "Mellow Melange" begeisterte das Verdener Publikum.



Stehender Applaus für Musiker

Nordwest-Zeitung

"Mellow Melange" aus Bremen begeisterten das Publikum. Das Konzert war vollständig ausverkauft.... Die Zuhörer hatten das Glück, hervorragende Musiker und eine hochbegabte Sängerin vor sich zu haben, die auch charmant durch den Abend führte.



Musik aus Jazz, Klassik und vielen Folk-Elementen

Ostfriesen Zeitung

Sonja Firker hat Format, der Variationsreichtum ihrer Stimme ist beachtlich, sie ist der Star einer Gruppe, die höchstes Lob verdient.



Unkomplizierte, aber niveauvolle U-Musik

Generalanzeiger Leer

Sie spielt Geige, sieht einfach klasse aus und hat eine samtweiche Stimme, die dennoch so einprägsam und ausdrucksstark ist, daß sie problemlos den Titelsong zu einem James Bond Film singen könnte.... Die Eigenkompositionen mit ihrer interessanten Mischung aus Jazz-, Pop-, Folk- und Klassikelementen waren der kammermusikalischen Instrumentierung auf den Leib geschrieben. Die eingängigen aber beileibe nicht schlagerseichten Melodien schwebten förmlich durchs Gulfhaus...



Reife Mischung aus Jazz und Klassik

Verdener-Aller-Zeitung

Die etwas ungewohnte Zusammensetzung aus Gesang, Klavier, Geige, Kontrabaß, Schlagzeug und Saxophon kam im Innenhof des altehrwürdigen Gemäuers excellent zur Geltung.



Musik paßt in keine Schublade

Achimer Zeitung

Was wie Jazz beginnt, klingt plötzlich wie klassische Kammermusik. Kurz darauf fühlt man sich ins Musical versetzt. "Mellow Melange" hat von allem etwas, ohne wie "Musikpanscherei" zu wirken.
Der Grund: Die Musiker imitieren nichts, sie sind in jedem dieser Stile wirklich zu Hause.



"Mellow Melange" paßt in kein Klischee

Wangerland Zeitung

Weder reiner Jazz, Blues, Pop, Rock, noch Chanson - sondern eine eigentümliche Mischung aus allem ist das wunderbare Ergebnis von Textdichtung und Komposition, für die Ingo Höricht zu fünfundneunzig Prozent Anteile hat.... auf einem Niveau, das einen glauben läßt, in einem klassischen Konzert zu sitzen.



Elegant-verräuchert mit dem Schuß Erotik

Achimer Zeitung

Mal samtweich-rauchig, mal wütend klagend wie in einem Lied über Magersucht wandelt Sonja Firker ihren Gesang. Abwechselungsreich ist auch das gesamte Repertoire...



"Mellow Melange": Am besten sind sie, wenns traurig wird

Westfälische Rundschau

Wunderbar melancholisch - zum drin Baden geradezu - auch Hörichts Vertonung von Brechts Versen "Die Liebenden".



Manche sind zu gut um erfolgreich zu sein

Lüneburger Zeitung

Die raffinierte Musik läßt sich nicht klassifizieren... Mittelpunkt der Band ist die Lüneburgerin Sonja Firker. Ihr ist ein sparsam zu verwendendes Atribut zuzusprechen: Sie hat absolut Starqualitäten.



Schnell wippen die Füße im Takt mit

Ostfriesen Zeitung

Matthias Schinkopf brachte das Publikum mit seinen ausdrucksvollen Soli zu spontanem Zwischenapplaus.



Mellow Melange sprüht vor frischer Kreativität

Schwerter Rundschau

Zusammenspiel von mutigem Zugriff, Kreativität und einem sensiblen Gespür für immer neue Beziehungen zwischen farbiger neuer Musik und hervorragenden Texten.



Genuß der ungewöhnlichen Art

Wilhelmshavener Zeitung

Ovationen und Bravo-Rufe erntete "MellowMelange" im gut besuchten Bürgerhaus in Sande für ein Konzert der Sonderklasse.



Verschiedene Stilrichtungen verschmolzen

Weser-Kurier

Wie man Instrumente auf nicht traditionelle Weise nutzen kann, zeigten die Musiker ebenfalls. Da schlug der Pianist mit seinen Händen auf die Saiten des Flügels, nutzte der Geiger seine Violine wie eine Gitarre.



Grandiose Soli zwischen den Maschinen

Kreiszeitung Wesermarsch

Innovativ war nicht nur das räumliche Ambiente für das Konzert, sondern auch die Musik und Texte, die Mellow Melange dem Publikum bot: In der Luft ein leichter Geruch von Maschinenöl, das Ambiente gemahnte an Sachlichkeit und Arbeit. Wären da am Ende der großen Werkhalle nicht die Bühne und die Stuhlreihen gewesen, niemand hätte auch nur einen Gedanken an ein Konzert verschwendet. Und dann: Kultur und Arbeitswelt, ein überwältigender Erfolg. Voluminöse Maschinen, Teile, die nach der Fertigung auf ihrer Auslieferung an die Kunden harrten - welch innovative Idee, hier zum ersten Mal nach der Gründung des Vereins vor exakt vier Monaten mit einem musikalischen Highlight an die Öffentlichkeit zu treten.



Werkhalle wird zur Konzertarena

Nordwest-Zeitung

Ein Konzert in einer Werkhalle gab es zum Auftakt der Braker Kulturtage. Es wurde eine glanzvolle Premiere.



Zuschauer hielt es kaum auf ihren Plätzen

Ruhr Nachrichten

Die Besucher waren sich einig: Diese Vollblutmusiker sind ungewöhnlich, unverbraucht und unvergesslich. Kurz gesagt: Mellow Melange ist alles, nur nicht langweilig.



Alles Walzer - Ball im Dreiviertel-Takt

Rheinische Post

...Mellow Melange überraschte mit erstklassigem Jazz...



Jazzfreunde mächtig unter Strom

Sylter Rundschau

Erwartet wurden gehobene U-Musik und Jazz in klassischer Besetzung. Doch rüttelte man an diesem Abend vergeblich an der Genre-Schublade, denn die Bremer Formation ließ sich einfach nicht einordnen. Statt sich musikalisch im Konservenregal zu bedienen, sorgte "Mellow Melange" mit Eigenkompositionen für Überraschungen: Alle hörten alles, und jeder hörte etwas anderes.
Sonja Firker stach als Sängerin schon rein optisch hervor. Mal sinnlich verklärt, mall schroff und spröde, die Texte und Kompositionen des Geigers Ingo Höricht gaben der 21jährigen Lüneburgerin genügend Raum, um sich facettenreich in Szene zu setzen. Doch was wäre sie ohne diese Band: Der Kontrabassist griff mit witzigen Kommentaren, Gesangseinlagen und virtuosen Soli immer wieder ins musikalische Geschehen ein. Zusammen mit dem Schlagzeuger Gerhard Suhlrie und Michael Berger am Klavier ließen Stücke wie der "Biker-Song" oder "Dont sing the blues" den Swing einkehren. Mit den 5/4- oder 7/4-Takten hatte so manches wippende Bein ein Problem.
Eine Zeile aus der Zugabe schien als Schlußwort wie geschaffen: "I leave, but I return". Das wäre schön!



Festival endete mit ausverkauften Sälen

Nordfriesland Tageblatt

"Sylt in concert"
Drei Konzerte konnten sich mit dem Prädikat "ausverkauft" schmücken, unter ihnen der Auftritt von "Mellow Melange" in der Energieversorgung Sylt.